Krisenkommunikation für Mittelstand und Kommunen
Zurück in die Handlungsfähigkeit.
Wenn eine Krise die Führung blockiert, sorgen wir dafür, dass Sie wieder agieren können. Ohne dass die Kommunikation das Problem vergrößert.
Krisen eskalieren nicht durch die Krise selbst.
Sie eskalieren durch falsche Kommunikation im falschen Moment.
Ein Betriebsrat, der blockiert. Eine Belegschaft, die verunsichert ist. Stakeholder, die öffentlich Druck machen. In solchen Momenten verlieren Führungskräfte nicht die Kontrolle über die Lage, sondern über die Wahrnehmung der Lage.
Wir helfen mittelständischen Unternehmen dabei, genau das zurückzugewinnen. Ohne einen eigenen Kommunikationsapparat aufzubauen. Ohne den Konflikt zu befeuern. Und ohne nach der Krise mit einem Imageschaden dazustehen.
Drei Phasen. Ein Ziel: Ihre Handlungsfähigkeit.
Deeskalation
Wir stabilisieren die interne und externe Kommunikation. Belegschaft, BR, Öffentlichkeit, Medien. Jede Zielgruppe bekommt das, was sie braucht, um nicht zum weiteren Druckpunkt zu werden.
Handlungsfähigkeit zurückgewinnen
Wir schaffen Kommunikationsräume, in denen die Führung wieder agieren kann. Ohne jeden Schritt mit Reaktionen der Stakeholder abwägen zu müssen. Ohne sich erklären zu müssen bevor entschieden ist.
Kommunikativer Neustart
Wenn die Krise vorbei ist, ist die Arbeit nicht vorbei. Wir begleiten den Wiederaufbau Ihrer inneren und äußeren Darstellung: zurück zu den Unternehmenswerten, zurück zur aktiven Strategie. Mit einer Kommunikation, die erklärt wohin die Reise geht.
Warum Artgerecht
Was uns von PR-Agenturen und Unternehmensberatern unterscheidet.
Echte BR-Erfahrung
Wir haben selbst einen Betriebsrat eingeführt. Mit allem was dazugehört: Eskalationsstufen, menschliche Dynamiken, rechtliche Grenzen. Wir wissen, was auf beiden Seiten des Tisches passiert.
Intern und extern in einer Hand
Krisenkommunikation scheitert oft daran, dass interne und externe Botschaften nicht zusammenpassen. Wir steuern beides und stellen sicher, dass sich keine Widersprüche ergeben.
Bedarfsgerecht, ohne Festkosten
Kein Retainer, den Sie zahlen während nichts passiert. Wir kommen, wenn es erforderlich ist, skalieren mit dem Bedarf und gehen, wenn die Lage stabil ist.
Psychologische Kompetenz im Netzwerk
Bei Bedarf binden wir externe Unterstützung ein. Nicht als Standard, sondern wenn menschliche Dynamiken einen professionellen Außenblick brauchen, der über die reine Kommunikation hinausgeht.
Absolute Diskretion
Was in der Krise besprochen wird, bleibt dort. Kein öffentliches Referenzmarketing auf Kosten Ihrer Situation. Vertraulichkeit ist für uns keine Selbstverständlichkeit, die man erwähnt, sondern eine Haltung die man lebt.
24/7 in Krisenzeiten
Krisen halten sich nicht an Bürozeiten. Wir sind erreichbar, wenn Sie uns brauchen. Nicht über ein Ticketsystem, sondern direkt. Mit einer Antwort, die zählt.
Pressekontakte aus erster Hand
Wir kennen die Redaktionen in OWL und darüber hinaus seit Jahren persönlich. Wir wissen wie Journalisten denken, was sie suchen und wie man eine Geschichte beendet bevor sie entsteht.
Fallstudie / Referenz
AWO OWL
Branche: Sozialwirtschaft
Situation: Organisationale Krise mit interner und externer Druckdynamik
Mandat: Kommunikative Begleitung der Führung
Vom Kommunikationschaos
zurück in die Führungsrolle.
Der AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe ist einer der größten Wohlfahrtsverbände der Region. Mit rund 4.300 Mitarbeitenden, über 120 Tageseinrichtungen für Kinder, Pflege- und Wohnangeboten für Senioren sowie zahlreichen Beratungsstellen trägt die Organisation eine erhebliche öffentliche Verantwortung.
Als die wirtschaftliche Schieflage des Verbands öffentlich wurde und der AWO-Bezirksverband ankündigte, aus dem Tarifvertrag auszutreten, eskalierte die Lage auf mehreren Ebenen gleichzeitig: Verdi warf dem Vorstand vor, kein ernsthaftes Interesse an Verhandlungen über einen Sanierungsvertrag zu haben, der Betriebsrat war ein zentraler Druckpunkt, und die Presse berichtete kontinuierlich ohne dass die Führung kommunikativ Schritt halten konnte.
Die Ausgangslage
Die Geschäftsführung stand unter dreifachem Beschuss: intern durch Belegschaft und Betriebsrat, extern durch Gewerkschaft und Öffentlichkeit, und medial durch eine Berichterstattung, die schneller war als jede Reaktion. Die Handlungsfähigkeit der Führungsebene war eingeschränkt.
Was wir getan haben
Wir haben die Kommunikation auf allen Ebenen parallel mitgesteuert. Intern haben wir Präsentationen für Mitarbeiterversammlungen entwickelt, die Transparenz herstellten ohne weitere Unruhe zu erzeugen. Nach außen haben wir eine Kommunikationsstrategie erarbeitet, die den Vorstand vom reaktiven in den aktiven Modus gebracht hat. Die Kernentscheidung dabei: nicht auf jeden Einschlag antworten, sondern eine eigene Agenda setzen.
Der kommunikative Neustart lief unter dem Claim „Herzlich. Menschlich. Nah.“ Statt über die Krise zu reden, haben wir die Aufmerksamkeit auf das gelenkt, was die AWO OWL seit Jahrzehnten ausmacht: die Menschen dahinter. Die dazugehörige Kampagnenwebsite unter herzlich-menschlich-nah.de zeigt Mitarbeitende aus Pflege, Kitas und Beratungsstellen in authentischen Porträts.
Das Ergebnis
Im August 2024 wurde das gerichtliche Eigenverwaltungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Der Insolvenz- und Sanierungsplan wurde von der Gläubigerversammlung mit nahezu 100 Prozent Zustimmung angenommen. Die AWO OWL existiert, arbeitet und kommuniziert wieder aus einer stabilen Position heraus.
Fallstudie / Referenz
Stadt Löhne
Branche: Kommune
Situation: Kommunikative Krise mit externer Druckdynamik
Mandat: Kommunikative Begleitung der Stadtverwaltung
Krisenkommunikation in der Trinkwasserknappheit.
Im Sommer 2019 spitzte sich in Löhne und der Region eine Versorgungskrise zu, die sich so nicht ankündigt. Rekordtemperaturen trieben den Wasserverbrauch auf Werte, die die Infrastruktur an ihre Grenzen brachten. Während der normale Tagesverbrauch bei 14.000 bis 15.000 Kubikmetern lag, wurden in den Hitzetagen rund 18.000 Kubikmeter gemessen. So viel Wasser konnte der Wasserbeschaffungsverband „Am Wiehen“ nicht eigenständig fördern. Lieferungen aus den Nachbarverbänden Herford-West und Bielefeld sowie die Eigenförderung waren bereits am Limit.
Die Städte Löhne und Bad Oeynhausen erließen eine Notverordnung: Gartenbewässerung und Poolbefüllung waren verboten, Verstöße wurden mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro geahndet. Feuerwehr, DRK und THW informierten die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen, Katwarn-Warnmeldungen wurden ausgegeben.
Das Kommunikationsproblem
Verbote funktionieren nur, wenn die Menschen dahinter stehen. Wer nicht versteht warum ein Verbot nötig ist, hält sich nicht daran oder beginnt zu hamstern, was die Lage weiter verschlechtert. Bürgermeister Bernd Poggemöller formulierte die Herausforderung offen: Man versuche dort zu reglementieren, wo es nicht so wehtut. Das erfordert Erklärung, keine Anordnung.
Was wir getan haben
Wir haben Erklärfilme entwickelt, die der Bevölkerung die technischen Zusammenhänge verständlich gemacht haben: Wie funktioniert die Wasserversorgung? Warum reicht die Förderkapazität bei Hitzespitzen nicht aus? Was passiert konkret, wenn der Hochbehälter leer läuft? Und welche Handlungen jedes einzelnen Haushalts machen tatsächlich den Unterschied? Die Neue Westfälische berichtete begleitend über die Krise und die Kommunikationsmaßnahmen der Stadt.
Warum das relevant ist
Löhne war 2019 kein Einzelfall und wird es nicht bleiben. Die Infrastruktur vieler Kommunen ist auf Normalverbrauch ausgelegt, nicht auf Extremsommer. Kommunen die in solchen Situationen klar erklären statt nur zu verbieten, erreichen schneller freiwillige Verhaltensänderungen und vermeiden unnötige Konflikte mit der Bevölkerung.
Nächster Schritt
Reden wir.
Bevor es brennt.
Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Wir sind diskret, hören zu, stellen Fragen und sagen ehrlich, ob wir helfen können.
